Hier finden Sie die Titel und Themen unserer aktuellen Bildungsformate. In Rücksprache mit Ihnen bereiten wir aber auch gerne individuelle Fortbildungen und Trainings vor und setzen spezifische Schwerpunkte. Unsere Workshops und Seminare entsprechen den AMS Richtlinien für Weiterbildungen im Bereich Gender & Diversity. Außerdem werden auch bei EU-Projekten Gender&Diversity-Kompetenzen nachgefragt – wir unterstützen Sie gerne mit unserer Expertise.

Einführung in den Anti-Bias-Ansatz

Im Rahmen der Anti-Bias-Arbeit werden Menschen in ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten und ihrer Offenheit bestärkt, inklusive Einrichtungen aufzubauen und diskriminierende Strukturen abzubauen. Der Ansatz bietet dabei die Möglichkeit, Diversitätskompetenz zu erweitern und sensibler zu werden für Vorurteilsbildung und Diskriminierung. Anti-Bias-Arbeit zielt langfristig darauf ab, vorurteilsbewusst zu handeln und Diskriminierungen auf verschiedensten Ebenen abzubauen. Hier finden Sie vertiefende Informationen.

Die SDGs (Sustainable Development Goals) ganz konkret

Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden aktuell breit diskutiert. Was sind die SDGs (Sustainable Development Goals) und wie können diese von Unternehmen, Schulen, Gruppen, Institutionen in Österreich umgesetzt werden? Methoden aus der BNE (Bildung für Nachhaltige Entwicklung) und Design-Thinking helfen uns dabei, die SDGs konkret greifbar zu machen, uns innovativ und kreativ für eine nachhaltige, globale Entwicklung einzusetzen. Hier finden Sie Angebote zu den SDGs für Unternehmen.

Vom "interkulturellen Lernen" zur Diversitätskompetenz

“Ausländerpädagogik”, Transkulturalität, “Migrationshinter- oder vordergrund”, Diversity – wie hat sich Diskurs zum Thema “Kultur” in den letzten Jahrzehnten verändert? Was ist bei der Debatte rund “Integration” wichtig? Ziel ist es, Mehrfachidentitäten sichtbar zu machen, die eigenen Diversitätskompetenz zu stärken, Privilegien zu analysieren und Strategien zu entwickeln, wie eine Vielfalt in Teams, Unternehmen, Gruppen aktiv gestaltet werden kann.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung - Kompetenzen für die Zukunft

Das Bildungsziel ist klar: Wir müssen an einer sozial gerechten Gesellschaft und dem Erhalt unserer Umwelt arbeiten, damit die Menschheit überleben kann. Welche Kompetenzen brauchen wir für nachhaltiges Handeln – als Einzelperson UND als Gruppe? Wie fördern wir Problembewusstsein, Verantwortungsgefühl und Selbstwirksamkeit? Wie können wir in Organisationen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen lernen, global zu denken und lokal zu handeln? Ziel ist es, sich gemeinsam mit Anderen gestärkt und mit neuen Ideen an einer nachhaltigen Entwicklung unserer Region, unseres Planeten zu beteiligen – dabei unterstützen uns Methoden des Globalen Lernens/BNE und des Design Thinkings. Hier finden Sie ein Beispiel für eine Lehrveranstaltung zum Thema Globales Lernen.

"Gendertheorien in der Praxis - Update"

Laut Verfassungsgericht sind nun in Österreich auch mehr als zwei Geschlechter anerkannt. Was bedeutet Geschlechtervielfalt für Ihre Organisation und Ihre tägliche Arbeit? Jenseits der Geschlechtervielfalt sind aber Themen wie diskriminierungsfreie Personalpolitik oder geschlechtersensible berufliche Beratung weiterhin relevant. Genderkompetentes Handeln kann auf vielerlei Weise umgesetzt werden. Gendergerechte Sprache ist dabei ein Aspekt, aber gibt eine Reihe von weiteren Ansätzen und Tools, die Impulse für die Ihre Praxis bieten können. Dabei ist zentral, dass es nicht die eine richtige feministische Theorie gibt, sondern durchaus Vielstimmigkeit und Kontroverse. Auch in Teams, Organisationen gibt es unterschiedliche Standpunkte zum Thema Geschlecht, die oftmals zu Konflikten führen können. Wir vertreten einen Zugang, der die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Positionen benennt und den flexiblen Einsatz der daraus abgeleiteten Methoden und Haltungen diskutiert. Ziel ist es, Handwerkszeug für eine geschlechterreflexive Praxis zu vermitteln. Hier finden Sie einen Artikel von Eva Fleischer zu zur Frage, wie es gelingen kann, in förderliche Gespräche zum Thema Gechlecht zu kommen.

Weiß & privilegiert: Wie die Reflexion der eigenen Privilegiertheit und Power-Sharing die Gesellschaft verändern können

Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die sich gesellschaftlich privilegiert und dabei auch unwohl fühlen. Was bedeutet “Critical Whiteness”? Wie sind wir als “Weiße” – oft auch unbewusst – eingebunden in rassistische Strukturen? Wie können Privilegien hinterfragt und im Sinne des Power-Sharing geteilt werden?

Stammtischargumente - was tun?

„Emanzipierte Frauen sind sexuell zu kurz gekommen“ oder auch „Politiker reden doch nur”, „Unter Hitler gab es wenigstens noch Disziplin”. Diese Sprüche und Parolen werden vorzugsweise an Stammtischen geäußert, aber auch in unserem beruflichen/privaten Alltag – wer kennt sie nicht? In einer „Stammtischsituation“ sind wir im Spannungsfeld zwischen Abgrenzung, Konfrontation und Offenheit für andere Sichtweisen und Perspektiven, zwischen Verstehen-Wollen, ohne alles gutzuheißen und klaren Positionierungen, ohne selber andere zu verletzen. Ziel ist, Strategien und konkrete Werkzeuge für Stammtischsituationen kennenzulernen und auszuprobieren. Hier finden Sie vertiefende Informationen.

Menschenrechtsorientierte Soziale Arbeit - wie umsetzen?

Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession – wie kann dieses Schlagwort in die alltägliche Praxis umgesetzt werden? Was sind die rechtlichen Grundlagen? Welche Relevanz hat das für die praktische Soziale Arbeit? Nach einer Einführung in die theoretischen Grundlagen werden Tools für die praktische Soziale Arbeit auf der Mikro-, Meso- und Makroebene, z.B. im Bereich Interessensvertretung (Advocacy) oder menschenrechtsorientierte Fallanalyse vorgestellt.

Service Design Thinking als Innovationsansatz für sozialen Wandel und nachhaltige Entwicklung

Service Design Thinking ist ein aktionsorientierter Innovationsansatz, bei dem in klar definierten Phasen neue Lösungen für Herausforderungen (zB Digitalisierung eines Sozialroutenplans, Klimaschutzprojekte) für und mit Kund*innen, Klient*innen, user*innen,… entwickelt werden können. Die Erarbeitung von “Personas” und sogenannten “Costumer Journeys” stehen dabei im Mittelpunkt – alle Schritte werden mit kreativen Methoden und Materalien unterstützt. Hier finden Sie vertiefende Informationen.

An der Kreuzung - Intersektionalität

Menschen sind gleichzeitig von unterschiedlichen Zuordnungen zu Gruppen betroffen, z.B. als Frau und als Zugewanderte und als Akademikerin. Wir werden zugeordnet, aber wir fühlen uns auch selbst Gruppen zugehörig. In Bildungssituationen, in der Jugendarbeit, in vielfältigen Teams können Unsicherheiten und Konflikte aufgrund von Zuordnungen entstehen. Gleichzeitig bieten die unterschiedlichen Hintergründe auch neue Chancen. Die Perspektive der Intersektionalität ermöglicht ein vertieftes Verständnis von Vielfalt und eine neuen Zugang z.B. zur Teamarbeit, aber auch zur Fallarbeit.