Hier finden Sie die Titel und Themen unserer aktuellen Bildungsformate. In Rücksprache mit Ihnen bereiten wir aber auch gerne individuelle Fortbildungen und Trainings vor und setzen spezifische Schwerpunkte.

Einführung in den Anti-Bias-Ansatz

Im Rahmen der Anti-Bias-Arbeit werden Menschen in ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten und ihrer Offenheit bestärkt, inklusive Einrichtungen aufzubauen und diskriminierende Strukturen abzubauen. Der Ansatz bietet dabei die Möglichkeit, Diversitätskompetenz zu erweitern und sensibler zu werden für Vorurteilsbildung und Diskriminierung. Anti-Bias-Arbeit zielt langfristig darauf ab, vorurteilsbewusst zu handeln und Diskriminierungen auf verschiedensten Ebenen abzubauen. Hier finden Sie vertiefende Informationen.

Die SDGs (Sustainable Development Goals) ganz konkret

Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden aktuell breit diskutiert. Was sind die SDGs (Sustainable Development Goals) und wie können diese von Unternehmen, Schulen, Gruppen, Institutionen in Österreich umgesetzt werden? Methoden aus der BNE (Bildung für Nachhaltige Entwicklung) und Design-Thinking helfen uns dabei, die SDGs konkret greifbar zu machen, uns innovativ und kreativ für eine nachhaltige, globale Entwicklung einzusetzen. Hier finden Sie Angebote zu den SDGs für Unternehmen.

Gender- Diversity-Training - einmal anders!

Die eine feministische Theorie gibt es nicht, feministische Theoriebildung zeichnet sich durch Vielstimmigkeit und Kontroverse aus. Auch in Teams, Organisationen gibt es unterschiedliche Standpunkte zum Thema Geschlecht, die oftmals zu Konflikten führen können. Hier kann ein Zugang, der die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Positionen benennt und den flexiblen Einsatz der daraus abgeleiteten Methoden und Haltungen diskutiert, neue Perspektiven für die Arbeit eröffnen.

Vom "interkulturellen Lernen" zur Diversitätskompetenz

“Ausländerpädagogik”, Transkulturalität, “Migrationshinter- oder vordergrund”, Diversity – wie hat sich Diskurs zum Thema “Kultur” in den letzten Jahrzehnten verändert? Was ist bei der Debatte rund “Integration” wichtig? Ziel ist es, Mehrfachidentitäten sichtbar zu machen, die eigenen Diversitätskompetenz zu stärken, Privilegien zu analysieren und Strategien zu entwickeln, wie eine Vielfalt in Teams, Unternehmen, Gruppen aktiv gestaltet werden kann.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung - Kompetenzen für die Zukunft

Das Bildungsziel ist klar: Wir müssen an einer sozial gerechten Gesellschaft und dem Erhalt unserer Umwelt arbeiten, damit die Menschheit überleben kann. Welche Kompetenzen brauchen wir für nachhaltiges Handeln – als Einzelperson UND als Gruppe? Wie fördern wir Problembewusstsein, Verantwortungsgefühl und Selbstwirksamkeit? Wie können wir in Organisationen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen lernen, global zu denken und lokal zu handeln? Ziel ist es, sich gemeinsam mit Anderen gestärkt und mit neuen Ideen an einer nachhaltigen Entwicklung unserer Region, unseres Planeten zu beteiligen – dabei unterstützen uns Methoden des Globalen Lernens/BNE und des Design Thinkings. Hier finden Sie ein Beispiel für eine Lehrveranstaltung zum Thema Globales Lernen.

"Mehr als zwei Geschlechter?"

Laut Verfassungsgericht sind nun in Österreich auch mehr als zwei Geschlechter anerkannt. Was bedeutet das für Ihre Organisation und Ihre tägliche Arbeit? Kennen Sie schon Kritische Männlichkeitsforschung, Crosswork, Dramatisieren – Nichtdramatisieren – De-Dramatisieren in Pädagogik und Sozialarbeit, Intersektionale Pädagogik? Welche Tools und Ansätze aus der Vielfalt der aktuellen Entwicklungen in Theorien und Methoden können Impulse für Ihre Arbeit bieten?

Diskriminierungsfreie Sprache - wozu und wenn ja, wie?

Sprache formt unsere Wirklichkeit mit, Sprache kann Wertschätzung oder Abwertung ausdrücken, oftmals unabsichtlich. Warum macht es Sinn, sensibel zu formulieren? Gendergerechte Sprache ist dabei ein Aspekt, wertschätzende Sprache kann auch ein Thema sein, wenn Sie über Menschen mit Behinderungen oder über armutsbetroffene Menschen schreiben. Lernen Sie unterschiedliche Arten kennen, diskriminierungsfrei und trotzdem lesbar zu schreiben.

Weiß & privilegiert: Wie die Reflexion der eigenen Privilegiertheit und Power-Sharing die Gesellschaft verändern können

Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die sich gesellschaftlich privilegiert und dabei auch unwohl fühlen. Was bedeutet “Critical Whiteness”? Wie sind wir als “Weiße” – oft auch unbewusst – eingebunden in rassistische Strukturen? Wie können Privilegien hinterfragt und im Sinne des Power-Sharing geteilt werden?

Stammtischargumente - was tun?

„Emanzipierte Frauen sind sexuell zu kurz gekommen“ oder auch „Politiker reden doch nur”, „Unter Hitler gab es wenigstens noch Disziplin”. Diese Sprüche und Parolen werden vorzugsweise an Stammtischen geäußert, aber auch in unserem beruflichen/privaten Alltag – wer kennt sie nicht? In einer „Stammtischsituation“ sind wir im Spannungsfeld zwischen Abgrenzung, Konfrontation und Offenheit für andere Sichtweisen und Perspektiven, zwischen Verstehen-Wollen, ohne alles gutzuheißen und klaren Positionierungen, ohne selber andere zu verletzen. Ziel ist, Strategien und konkrete Werkzeuge für Stammtischsituationen kennenzulernen und auszuprobieren. Hier finden Sie vertiefende Informationen.

Mit meiner Brille unterwegs: Rassismuskritische Vorbereitungsseminare vor Auslandsaufenthalten

Freiwilligeneinsätze, berufliche Auslandsaufenthalte und Reisen können Lernerlebnisse sein, die unseren Lebensweg sehr prägen. Doch wie gelingt es uns, unsere eurozentristischen Blickwinkel zu verändern? Welche kolonialistischen Denkweisen prägen immer noch unser Bild vom “globalen Süden”? Wer hilft wem in der Entwicklungszusammenarbeit? Wie kann ich meinen Reisebericht, meinen Blog gestalten, um nicht wieder ein einseitiges Bild von meinem bereisten Land zu vermitteln? Ziel ist es, sich der eigenen Prägung bewusst zu werden und eine diversitätsbewussten Haltung im globalen “Unterwegs-Sein” zu entwickeln.

Menschenrechtsorientierte Soziale Arbeit - wie umsetzen?

Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession – wie kann dieses Schlagwort in die alltägliche Praxis umgesetzt werden? Was sind die rechtlichen Grundlagen? Welche Relevanz hat das für die praktische Soziale Arbeit? Nach einer Einführung in die theoretischen Grundlagen werden Tools für die praktische Soziale Arbeit auf der Mikro-, Meso- und Makroebene, z.B. im Bereich Interessensvertretung (Advocacy) oder menschenrechtsorientierte Fallanalyse vorgestellt.

An der Kreuzung - Intersektionalität

Menschen sind gleichzeitig von unterschiedlichen Zuordnungen zu Gruppen betroffen, z.B. als Frau und als Zugewanderte und als Akademikerin. Wir werden zugeordnet, aber wir fühlen uns auch selbst Gruppen zugehörig. In Bildungssituationen, in der Jugendarbeit, in vielfältigen Teams können Unsicherheiten und Konflikte aufgrund von Zuordnungen entstehen. Gleichzeitig bieten die unterschiedlichen Hintergründe auch neue Chancen. Die Perspektive der Intersektionalität ermöglicht ein vertieftes Verständnis von Vielfalt und eine neuen Zugang z.B. zur Teamarbeit, aber auch zur Fallarbeit.